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Dimos Stephanidis wurde 1957 in Athen geboren. Er begann sein Musikstudium             in seiner Heimatstadt, wo er 1971 am Nationalen Konservatorium Klavier,                 Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge studierte. 1978 setzte er sein Studium in Deutschland an der Musikhochschule Darmstadt fort. Dort studierte er zunächst     Klavier bei Prof. Peter Schmalfuss und zwei Jahre später auch Komposition,               Instrumentation und Musikanalyse bei Johannes Fritsch. Gleichzeitig studierte er       bei Halina Cerny–Stefanska (Chopin-Meisterkurse) in Darmstadt und vor allem bei  Wilhelm Kempff (Beethoven-Meisterkurse) in Positano, Italien. Kurz nach seiner       Ankunft in Darmstadt kam er unweigerlich mit zeitgenössischer Musik in Berührung. Dies war auch der Grund für sein Kompositionsstudium. Er nahm jedes Jahr als Pianist und Komponist am Festival „Tage der Neuen Musik“ teil. In dieser Zeit entstanden  mehrere Kompositionen. Einige wurden aufgeführt, andere nicht. Einige Jahre später wurden diese Kompositionen, mit Ausnahme von zwei, vernichtet, da er                      die „Darmstädter Schule“ ablehnte. Nach Abschluss seines Studiums in Darmstadt   begann er, Solokonzerte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Österreich zu geben. . Manchmal nahm er auch eigene Kompositionen in seine Programme auf.                                                                                                                                                      Ein Wendepunkt in seinem Leben begann 1990 mit einer Japan-Tournee. Seine jährlichen Tourneen durch Japan setzten sich bis 2014 fort. Im Jahr 1994 veränderte eine private Begegnung sein Leben grundlegend. Das Klavier, das stets im Mittelpunkt gestanden hatte, trat in den Hintergrund, während das Komponieren in den Vordergrund rückte. In dieser Zeit entstanden seine ersten Klavierzyklen, darunter                          „Im Labyrinth der Venus“, "Medea" und „Das Lächeln des Mondes“. Ein Jahr später führte er in Hiroshima seine erste Klaviersonate auf; es handelte sich um einen        Auftrag der Stadt Hiroshima anlässlich des fünfzigsten Jahrestags des Abwurfs der Atombombe. Das Autograph befindet sich im Rathaus der Stadt.                                   Es folgten mehrere Aufführungen seiner Musik, darunter die literarische Oper                *I See You in a Thousand Images* im Gasteig in München; *Theatrikon I – The Cry of the Waltz*, basierend auf Gedichten von Cavafy, in der Royal Festival Hall in London und der Alten Oper in Frankfurt; *Theatrikon IV – Self-Portrait* im Bunka Kaikan           in Tokio; und viele andere. Die jüngste Aufführung eines Werks von Dimos war           die „Sonata in 5“ für Klavier und Schlagzeug am 14. Juni dieses Jahres im Mainfranken-Theater in Würzburg.                                                                                                          Die Musik von Dimos Stephanidis basiert, unabhängig von der Instrumentierung, für die sie komponiert ist, stets auf einer Geschichte. Diese Geschichte kann real sein oder vom Komponisten erfunden worden sein.                                                                       Stephanidis sagt über seine Musik Folgendes: „Der Komponist sollte das schreiben,  was er hört.“ Er fügt hinzu, dass jedes Musikstück, ob langsam oder schnell, laut oder leise, immer in Stille und Einsamkeit beginnt. 

 

 

 

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